Forex Spezial

Diese Arten von Forex Brokern müssen Sie kennen!

Forex Broker
Bei Forex-Brokern sind verschiedene Geschäftsmodelle zu finden, die alle ihre Vor- und Nachteile haben. Je nach Trader eignen sich die verschiedenen Modelle, ganz nach seinen Ansprüchen und Möglichkeiten.

Dealing Desk Forex Broker

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Christian Habeck

Christian Habeck beschäftigt sich seit mehreren Jahren mit diversen Finanzprodukten. Im Tagesgeschäft widmet er sich dem Forex-Handel, wohingegen Aktien mittelfristig im Swing-Trading mit Hilfe des Ichimoku Kinko Hyo getradet werden. Seit neuestem gehören auch Binäre Optionen zu seinem Spezialgebiet.
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Es gibt einen Unterschied beim Forex Broker zwischen Dealing Desks und No Dealing Desks. Dealing Desks sind in Deutschland auch als Market Maker oder Retail Broker bekannt. Die Funktionsweise zu den No Dealing Desks ist der grundlegende Unterschied. Dealing Desks stellen feste bzw. fixe Quoten. Ihr Verdienst setzt sich aus dem gestellten Spread und der Einnahme der Gegenseite des Trades des Kunden zusammen.

Market Maker kommt im Zusammenhang mit Forex Broker von „den Markt für den Trader machen“. Dabei sieht der Trader den wirklichen Markt nicht, was dem Market Maker die Möglichkeit eröffnet, den „Markt“ zu manipulieren. Auf diese Weise kann er sich für eine günstige Positionierung die Kurse so stellen, wie er sie benötigt. Market Maker kreieren also den Markt für Ihre Kunden. Sie treten als Handelspartner ihrer Kunden auf. Im ersten Versuch steht immer die Vermittlung der Order der Kunden untereinander.

GKFX Kontotyp

Bei GKFX kann man zwischen dem Market-Maker und dem ECN Typ wählen

Ist die Differenz zwischen Angebot und Nachfrage zu groß, werden die Trades am Devisenmarkt abgesichert. Möchte ein Trader eine Buy Order für EUR/USD über ein Lot platzieren, versucht der Market Maker zuerst unter seinen Kunden eine entgegengesetzte Order zu finden, die er dann vermittelt. Klappt das nicht, übernimmt der Market Maker den Trade selbst und sichert ihn ab.

No Dealing Desk Forex Broker

Über No Dealing Desk Forex Broker hat der Trader einen direkten Zugang zum Interbankenmarkt. Echte No Dealing Desk Forex Broker stellen keine Re-Quotes und die Bestätigung der ausgeführten Order erfolgt direkt und ohne Verzögerungen. Das ermöglicht dem Trader ohne Einschränkungen und Verzögerungen auf wichtige, marktbewegende News zu reagieren und zu handeln.

Trader bekommen vom No Dealing Desk Forex Broker entweder eine Kommission in Rechnung gestellt oder sie erhöhen den Spread. In dem Fall fallen keine Kommissionen an. No Dealing Desk Forex Broker sind STP-Broker oder ECN+STP-Broker. No Dealing Desk Broker haben keine Market Maker Funktion, sondern fungieren als Vermittler. Sie haben nie eine Rolle als Handelspartner, sondern kümmern sich darum, dass der Trader einen anderen Handelspartner findet. Je nachdem ob der No Dealing Desk Forex Broker ein ECN oder STP-Broker ist, hat der Kunde verschiedene Möglichkeiten.

ECN Broker

ECN Forex Broker wie beispielsweise GKFX leiten die Order direkt an ein Liquiditätsnetzwerk weiter. In dem Netzwerk können Banken, andere Trader, andere Broker oder Hedgefonds als Teilnehmer unterwegs sein. Die ECN Forex Broker werden über eine Kommission finanziert und Kunden haben die Möglichkeit die Markttiefe einzusehen.

STP Broker

STP Forex Broker leiten die Order ihrer Kunden an einen Liquiditätspool weiter. In diesem Pool konkurrieren mehrere Banken um die Order, was für den Kunden den besten verfügbaren Preis bedeutet, der erzielt werden kann. In dem Fall ist die Markttiefe in der Regel nicht ersichtlich. Der Kunde hat vom STP Forex Broker einen Vorteil, je nachdem wie groß der Liquiditätspool ist.

In einem Pool mit wenigen Teilnehmern und geringer Liquidität, hat der STP Forex Broker einem Market Maker gegenüber kaum Vorteile. Die Gebührenstruktur ist unter den STP Brokern sehr unterschiedlich, während einige sich über eine Kommission bezahlen lassen, wählen andere Spreads und einige verlangen eine Kombination aus beiden Möglichkeiten.

Welcher Forex Broker ist für Trader am besten?

Diese Frage lässt sich pauschal so nicht beantworten. Es kommt darauf an, welche Anforderungen und welches Kapital der Trader hat. Dementsprechend kann das beste Geschäftsmodell für ihn ausgesucht werden. Experten raten eher zu ECN-Brokern, was den Market Makern derzeit das Leben etwas schwerer macht. Sie bieten aber Kunden den Vorteil mit in der Regel sehr geringen Einstiegshürden. Um einen ECN-Broker zu nutzen, wird schon bei der Ersteinzahlung ein Betrag bis zu einem Vielfachen des Mindestbetrages eines Retail Brokers fällig. Zudem ist die Konkurrenz groß, von der in vielen Fällen mehr Kapital eingebracht wird.

GKFX MÄRKTE

Beim Market Maker Modell gibt es feste Spreads

Normalerweise sind Market Maker leichter zu verstehen. Ihre Transaktionskosten sind durch feste Spreads übersichtlich. Da bei ECN und STP in der Regel variable Spreads und Kommissionen zum Einsatz kommen, kann das für Einsteiger recht verwirrend sein. Kommt es durch verzögerte Ausführungen zur Slippage, bedeutet das für den Trader meist einen deutlich schlechteren Kurs. Mit Slippage wird der Unterschied zwischen dem Wunschpreis der Ausführung und dem tatsächlichen Ausführungspreis beschrieben. Ist der Wunschpreis z.B. EUR/USD zu 1,2950 USD, wird aber erst bei einem Preis zu 1,2960 USD ausgeführt, erhält der Trader eine Slippage von 10 Pips.

No Dealing Desk Broker können hingegen dem Trader einen Vorteil bieten durch häufig engere Spreads oder geringe Kommissionen.

Market Maker werden oft aufgrund des existierenden Gewissenskonfliktes unter Generalverdacht gestellt. Sie müssen schließlich selbst Positionen zur Absicherung eingehen. Nachdem Market Maker aber durch die Transaktionen ihr Geld verdienen, haben sie gar kein Interesse daran oder keinen Vorteil davon ihre Kunden zu betrügen. Ihr Gewinn ist auch so ausreichend hoch, ein Vertrauensverlust wäre hingegen eine Katastrophe. Nur wegen dem Geschäftsmodell muss also niemand Market Maker als Betrüger fürchten. Oft bieten sie sogar eine höhere Qualität als schlechte SNP-Broker. Oftmals ist der Liquiditätspool zu klein, was für den Kunden bedeutet, faktisch eher die Nachteile von Market Broker und ECN-Broker zu haben, ohne dabei die Vorteile zu nutzen zu können. Wer einen SNP Broker wählt, sollte darauf bedacht sein, dass von ihm Interessenskonflikte vermieden werden, die Mindesteinzahlung gering ist und er einen möglichst großen Liquiditätspool nutzt. Nur dann hat der Trader den Vorteil als sinnvolles Bindeglied zwischen professionelleren ECN-Brokern und günstigen Market Makern zu stehen.

Welche wichtigen Merkmale lassen den richtigen Forex Broker erkennen?

Es ist nicht einfach, den richtigen Forex Broker zu finden, da die Auswahl im Internet sehr groß ist. Es gibt allerdings einige Punkte, die sich ein Trader zu Nutze machen kann bei der Suche nach dem passenden Broker.

Sicherheit

Die wichtigsten Punkte sind natürlich Sicherheit und Seriosität, wenn ein Forex Broker gesucht wird. Alle anderen Faktoren verlieren an Wichtigkeit, wenn vom Forex Broker Geld einbehalten wird, er Kurse manipuliert oder seinen Kunden auf andere Art und Weise schadet. Forex Broker werden durch Finanzaufsichtsbehörden reguliert und lizensiert, wodurch das Risiko schon gemindert wird, an ein schwarzes Schaf zu geraten. In Deutschland ist hierfür die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) verantwortlich.

GKFX Regulierung

GKFX wird von der FCA reguliert und überwacht

Sie gilt als eine der besten und strengsten Aufsichtsbehörden weltweit und demzufolge gilt eine von ihr vergebene Lizenz als hervorragendes Qualitätsmerkmal. Allerdings sind nicht sehr viele Broker in Deutschland lizensiert. Die Financial Conduct Authority (FCA) aus Großbritannien, die Swiss Federeal Banking Commission (SFBC) aus der Schweiz und die Autorité des Marchés Financiers (AMF) stellen gute Alternativen dar. Im ersten Schritt sollte der Trader also prüfen, ob der Forex Broker in einem europäischen Land lizensiert ist. Und zwar, bevor er Geld auf einen Account überträgt. Andere ausländische Lizenzen sind nicht unbedingt schlechter, allerdings ist eine Lizenz innerhalb der EU bei eventuellen Rechtsstreitigkeiten sehr hilfreich.

Transaktionskosten

Wer kein direkter Teilnehmer des Interbankenmarktes ist, muss sich auf höhere Transaktionskosten einstellen, und dabei macht es keinen Unterschied, welches Währungspaar gehandelt wird. Die Kosten kommen entweder durch den Spread oder durch Kommissionen zustande. Die Broker legen in der Regel die jeweiligen Gebühren für jedes Währungspaar fest. Interessenten sollten daher nicht nur auf die durchschnittlichen Kosten achten, sondern vor allem auch die von ihnen bevorzugten Währungspaare im Auge behalten. Es ist besser sich für einen zuverlässigen Broker gegenüber einem billigen Broker zu entscheiden. Die Herausforderung die optimale Balance zwischen Sicherheit und niedrigen Kosten zu finden, muss dabei gemeistert werden.

Ein- und Auszahlungen

Ein- und Auszahlungen können bei guten Forex Brokern ohne Ärger oder unnötige Verzögerungen durchgeführt werden. Broker haben grundsätzlich keinen Grund ihren Kunden die Möglichkeit des Geld Abhebens zu erschweren. Sie machen ihren Profit über die Transaktionskosten, daher sollten sie es ihren Kunden so leicht wie möglich machen die Gewinne abheben zu können. Unterschiedliche Zahlungsmethoden sind dabei hilfreich und können die Bearbeitungszeit verkürzen. Möglichst geringe Auszahlungsgebühren sprechen zudem für die Serviceorientiertheit des Online Brokers.

Trading Plattform

Auf der Plattform des Forex Broker wird vom Händler der Großteil des Forex-Handels abgewickelt. Daher sollte sie zuverlässig und stabil laufen und möglichst benutzerfreundlich gestaltet sein. Kostenfreie Serviceangebote wie News Feeds und Analysetools sind vorteilhaft. Besonders gut für Trader ist es, wenn alle Informationen auf der Plattform zu finden sind, die gerade benötigt werden.

GKFX MT4

GKFX bietet die bekannte Handelsplattform MT4 an

Ausführung

Die geringsten Transaktionskosten haben keinen Nutzen, wenn Order nicht zum bestmöglichen Preis ausgeführt werden. Es gäbe unter normalen Marktbedingungen für Broker keinen Grund, Order nicht zum Marktpreis oder zumindest nahe daran auszuführen. Bereits wenige Pips Preisunterschied können es deutlich schwerer machen, die Position gewinnbringend zu schließen. Die Ausführung sollte dabei nicht mehr als ein paar Sekunden dauern. Ein zuverlässiger, wenn auch teurerer Broker, kann hier von Vorteil sein, wenn ein anderer Broker Aufträge häufig schlechter ausführt.

Kundenservice

Nicht jeder Mensch kann immer zu 100 Prozent arbeiten, auch Forex Broker nicht. Ein Anbieter, der per Kundenservice leicht erreichbar ist, ist daher sinnvoll. Die Mitarbeiter können in der Regel schnell und einfach per Chat und Hotline kontaktiert werden. Kompliziertere Angelegenheiten lassen sich am Telefon wesentlich schneller klären. Ein kostenfreier Telefonsupport sollte daher Standard eines kundenorientierten Forex Brokers sein. Wichtig ist ebenso, dass kompetente, im besten Fall deutschsprachige Mitarbeiter im Kundenservice zu finden sind. Ein Support, der zwar gut erreichbar ist, aber keine Kompetenz hat, ist wenig hilfreich. Broker, die einen guten Kundenservice bieten, vermitteln damit ihren Kunden das Interesse an einer langfristigen, fairen und seriösen Zusammenarbeit.

Wie schützt man sich vor schwarzen Schafen?

Trotz Lizenzen und Kontrollen kann es passieren, an ein schwarzes Schaf zu geraten. Forex Trading ist ein einträgliches Geschäft, daher versuchen immer wieder einige durch Betrug noch mehr Geld zu verdienen. Es gibt ein paar Punkte, die dabei helfen, unseriöse Broker zu erkennen und sich vor Betrug zu schützen.

  • Steht der Forex Broker auf einer Blacklist, die von unabhängigen Seiten als auch von Finanzaufsichtsbehörden erstellt werden?
  • Gibt es im Internet negative Kundenberichte über den Broker?
  • Tauchen in Google Meldungen auf bei der Suche nach Name des Brokers zusammen mit Schlagworten wie „Betrug“ „keine Auszahlung“ oder „Scam“?
  • Funktioniert die Auszahlung reibungslos?
  • Bietet der Broker Neukunden Bonusangebote?
  • Ist der Broker bei einer Finanzaufsichtsbehörde innerhalb der EU lizenziert? Decken sich die Angaben mit denen der offiziellen Stelle?
  • Wer betreibt den Forex Broker? Hat das Unternehmen einen zweifelhaften Ruf?

Kann eine dieser Fragen mit Ja beantwortet werden, sollte von dem Forex Broker Abstand genommen und ein anderer gesucht werden.

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