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Forexhandel : Wie verliert man möglichst schnell Geld?

 

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Forexhandel – am Rechner Geld verdienen. So verlockend das Angebot auch klingt: Es macht wenig Sinn, ein Konto mit einer Mindesteinlage von 25 Euro bei einem Forex-Broker zu eröffnen. Es ist zwar möglich, aber nicht empfehlenswert. Viele Trader scheitern und wissen gar nicht so recht, warum. Dabei gibt es ein paar Punkte, die beim Forexhandel nicht außer Acht gelassen werden sollten. Dazu gehören:

  • der Hebel
  • zu wenig Startkapital und zu hohes Risiko
  • die Psyche
  • Selbstüberschätzung

Forexhandel – Der Hebel ist entscheidend

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Christian Habeck

Christian Habeck beschäftigt sich seit mehreren Jahren mit diversen Finanzprodukten. Im Tagesgeschäft widmet er sich dem Forex-Handel, wohingegen Aktien mittelfristig im Swing-Trading mit Hilfe des Ichimoku Kinko Hyo getradet werden. Seit neuestem gehören auch Binäre Optionen zu seinem Spezialgebiet.
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Fast alle professionellen Forextrader handeln in ihrem Account eine Standart Handelsgröße von jeweils 50.000 Einheiten, also einem halben Lot, während sich weniger erfahrene Devisenhändler meist deutlich risikofreudiger zeigen; 100k Standard Lots mit einem 2.000-Euro-Account sind keine Seltenheit. Und genau hier liegt das Problem, über das die meisten Forexhändler nach einer gewissen Zeit stolpern: Ihnen fehlt das genaue Wissen über den Hebel, gepaart mit viel zu wenig Startkapital.

Grundlage beim Forexhandel: der geeignete Account

GKFX Kontotyp

GKFX bietet für jeden Trader das richtige Handelskonto

1.000 Euro Guthaben sollte das Minimum eines Micro Accounts sein. Für einen Mini Account sind 10.000 Euro nötig, 100.000 Euro lautet die Empfehlung für einen Standardaccount. Fehlt das Kapital von 1.000 Euro, sollten Händler Abstand vom Forextrading nehmen – und zwar so lange, bis sie das Geld problemlos bereitstellen können. Bis dahin ist es ratsam, mit einem Demokonto zu üben. Dabei gewinnt der künftige Trader einiges an Erfahrung und geht zudem keinerlei Risiko ein.

Leverage und Margin beim Forexhandel

Die meisten Tradinganfänger haben ein Problem damit, Leverage und Margin ausreichend zu verstehen. Wer mit Leverage traden möchte, kann mit einer großen Geldsumme handeln und muss dabei nur wenig oder gar keine eigenen Mittel einsetzen; den Rest kann er leihen. Forex-Broker bieten sehr hohe Hebel an, was es beispielsweise ermöglicht, mit einem 25-Euro-Account bis zu 2.500 Euro zu traden. Entwickelt sich der Trade gewinnbringend, können Händler bedeutende Gewinne durch den Hebel erzielen.

Eröffnet ein Trader z. B. eine Position und tradet mit 1.000 Euro 100.000 Euro, wäre der Leverage 1:100. Die Position schließt mit einem Gewinn von 1.000 Euro. Die Position schließt mit einem Gewinn von 1.000 Euro. Der Broker bekommt sein geliehenes Geld zurück und der Trader erhält seinen Einsatz sowie den Gewinn von 1.000 Euro. Wäre es sein gesamtes Geld gewesen, hätte seine Rendite bei lediglich einem Prozent statt der 100 Prozent gelegen. Dies ist die große Chance – beim Forex-Trading und bei Hebelprodukten generell. Würde der Trade im Verlust enden, würde die Rechnung ebenfalls deutlich unvorteilhafter: Das eine Prozent, das dem Trader einen 100-Prozent-Gewinn verschafft, kann ihn andersherum auch um sein gesamtes Geld bringen.

GKFX MÄRKTE

GKFX bietet einen Hebel von bis zu 1:400

Die Eigeneinlage des Traders ist die Margin, die eine Sicherheit für den Broker darstellt. In der Regel wird sie mit einer Prozentzahl angegeben, die gleichzeitig dem maximalen Hebel entspricht. Liegt die Margin bei einem Broker bei einem Prozent, beträgt der Hebel 1:100. Reicht die Margin nicht aus, um den Verlust aufzufangen, kann sie zu einem bedeutenden Problem werden. Insbesondere bei sehr hohen Hebeln kann es zu zeitweisen Schwankungen kommen und der Gewinn ist nach kurzer Zeit wieder gegeben.

Sind Trader zu risikofreudig und haben einen zu hohen Hebel, warten sie diese Phasen jedoch nicht ab. An dieser Stelle greift ein automatischer Stop Loss vom Forex-Broker ein und schließt die Position, sobald sie nicht mehr durch die Margin gedeckt ist. Dies ist besonders bei einer kurz darauffolgenden Erholung des Kurses ärgerlich. Im Gegensatz zur Nachschusspflicht ist diese Variante aber dennoch die bessere. Ein Trade könnte auch mit fünf Prozent im Verlust enden, was für den Händler einen Hebel von 5:1 bedeutet – das heißt, er müsste insgesamt das Fünffache seines Einsatzes an den Broker zurückzahlen.

Probleme beim Forexhandel durch fehlendes Wissen

Der Trader sollte beide Varianten genau durchdenken und entscheiden, was besser für ihn ist. Zum einen kann er die Position mit einem deutlich höheren Risiko durch die Nachschusspflicht aussitzen; alternativ könnte er die Positionen schließen – mit dem Risiko, einen Totalverlust zu erleiden.

Der Trader muss die Bedingungen zur Margin seines Brokers bis ins kleinste Detail kennen und sich mit den möglichen Folgen vertraut machen. Vielen Anfängern fehlt das Wissen über die Konsequenzen. Sie wissen nicht, was passieren kann, wenn sie die Hebel voll ausnutzen und nicht bedenken, dass das Risiko dabei weit mehr als das eingesetzte Kapital betrifft. Sie sollten sich zudem bewusst machen, dass die meisten Broker die erforderliche Margin über das Wochenende erhöhen.

GKFX Tools

Tradinganfänger sollten die kostenlosen Tools des Brokers nutzen

Um mit einem großen Hebel zu traden, sollten Händler selbstständige Stop-Loss-Orders nutzen, die die Verluste begrenzen können. Vielen Tradern sind zu hohe Hebel zu riskant, was sie auch in ihrer Argumentation kundtun. Bei vielen Einsteigern kommt noch ein weiterer Fehler hinzu, der das Risiko ebenfalls deutlich erhöht: Sie wählen zwar keinen zu hohen Hebel, dafür allerdings eine zu große Positionsgröße. Dabei ist das Risiko nicht so immens, aber dennoch ausreichend hoch.

Zu wenig Startkapital und zu hohes Risiko

Ein deutlich zu geringes Startkapital ist ein großer Fehler, der Forextradern unterlaufen kann. Kleinere Accounts als der Standardaccount mit einer Einzahlungssumme von mindestens 100.000 Euro können zum Bruchteil zwar sinnvoll genutzt werden, allerdings kann der Trader in diesem Fall schon bei wenigen Verlusttrades erheblich unter Druck geraten, wenn er bei einer zu geringen Einzahlungssumme zu hohe Positionsgrößen eingeht. Dabei ist zu schnell der Verlust eines großen Teils des Kapitals gegeben, der sich nicht mehr auffangen lässt. In der Regel erkennen die wenigsten Einsteiger ihren Fehler – sie versuchen, den Verlust mit noch mehr Risiko wieder auszugleichen, was nach einiger Zeit den Totalverlust nach sich zieht.

Daneben gibt es jedoch auch Tradingeinsteiger, die zu Beginn ein paar renditeträchtige Trades verbuchen können und anschließend übermütig werden: Sie erhöhen den Einsatz oder den Hebel, was nach kurzer Zeit doch wieder zum Verlust führt. Der darauffolgende Versuch, nicht nur das Startkapital zurückzubekommen, sondern auch noch den ursprünglichen Gewinn, endet immer in einem noch größeren Verlust.

GKFX MT4

GKFX bietet ein kostenloses Demokonto zum üben an

Risikomanagement ist ein ganz wichtiger Punkt beim Forexhandel, dessen Grundsätze jeder Trader kennen und beachten sollte. Die Hebelwirkung macht den Forexhandel sonst zu riskant und mindert die Chance, langfristig Profite zu erzielen. Das geht nur mit einem sinnvollen System und geregeltem Vorgehen. Einsteiger verzichten in zu vielen Fällen auf die Möglichkeit des Stop-Loss. Für die Risikobegrenzung beim Trading empfiehlt es sich jedoch, immer Stop-Loss und Take-Profit zu nutzen. Fällt eine Position unter ein bestimmtes Kursniveau, schließt der Broker sie automatisch durch eine Stop-Loss-Order. Damit muss sich der Trader nicht ständig um den Trade kümmern oder einen zu hohen Verlust befürchten.

Die Psyche des Trades ist maßgeblich

Oft ist Tradern nicht bewusst, wie ihre Psyche ihre Entscheidungen beeinflusst – dies gilt nicht nur für den Forexhandel, sondern zeigt sich auch bei den meisten anderen Anlageformen. Klassisch dafür sind zu langes Halten von Verlustpositionen und zu frühes Trennen gewinnbringender Trades. Dies kann schnell zu einer Kette ungünstiger Entscheidungen führen, die den Verlust ausgleichen sollen, aber so gut wie nie funktionieren.

Jeder Trader sollte unbedingt wissen, wie seine eigene Psyche auf bestimmte Situationen reagiert. Es ist äußerst sinnvoll, sich für alle Möglichkeiten einen Tradingplan zurechtzulegen, der den Händler in seinen Entscheidungen unterstützt. Der Plan kann eine zu risikofreudige Tradingaktion verhindern, die eigene Performance stetig stärken und Fehler verbessern. Zusammen mit einem Tradingjournal lässt sich die Profitabilität auf diese Weise deutlich erhöhen.

Selbstüberschätzung ist der sichere Tod des Trades

Die Anforderungen des Forexhandels wirken auf den ersten Blick sehr leicht durchschaubar und gar nicht so kompliziert. Dennoch unterschätzen sie viele Anfänger. Der Aspekt, durch die Vervielfachung des Startkapitals durch den Forex-Broker eine sehr hohe Rendite erreichen zu können, macht den Forexhandel zudem teilweise auch für Menschen attraktiv, die bislang noch keine Erfahrung mit Geldanlagen haben.

Der Forexhandel ist jedoch ein vergleichsweise riskantes Finanzprodukt, das zudem nicht so leicht zu verstehen ist, wie es auf den ersten Blick scheint. Daher ist von einem Handelbeginn abzuraten, solange sich Tader nicht ausreichend in die Grundlagen eingearbeitet haben. Begriffe wie „Leverage“, „Margin“ und „Hebel“ sollten nicht nur dem Namen nach, sondern auch hinsichtlich ihrer Bedeutung und möglicher Folgen bekannt sein; nur so lässt sich ein Überschreiten der ursprünglichen Einlage vermeiden. Dabei müssen Trader bedenken, dass sich verschiedene Positionen stets auf die Margin auswirken – dadurch reicht sie möglicherweise nicht so lange aus, wie vermutet.

Fazit: Der erfolgreiche Forexhandel bedarf einiger Kenntnisse

Forexhandel ist ein spannendes Thema, das vielen Einsteigern jedoch herbe Verluste zufügen kann. Die komplexe Handelsform umfasst viele Risiken, die sich mit dem richtigen Wissen eigentlich leicht vermeiden ließen. Dafür muss der Tradinganfänger seine eigene Psyche zu Beginn kritisch beurteilen und sich mit dem Thema auseinandersetzen. Es ist äußerst sinnvoll, sich im Vorfeld genau zu informieren und in das Thema einzulesen. Zudem ist Tradingeinsteigern unbedingt anzuraten, die Möglichkeit eines kostenlosen Demoaccounts von Forexbrokern zu nutzen. Damit lassen sich alle wichtigen Eigenheiten kennenlernen und üben. Da hier kein echtes Geld zum Einsatz kommt, ist ein Risiko ausgeschlossen.

Ist der Handel im Demokonto erfolgreich und sind die Gefahren der Hebel sowie die verschiedenen Orderarten und ihre Zusätze bekannt, so steht dem echten Forexhandel nichts mehr im Wege – und Einsteiger können sich eher über Gewinne freuen, als sich über einen Totalverlust ärgern zu müssen. Ein Broker, der seine Kunden auf diesem Weg nicht allein lässt, ist unser Testsieger GKFX, der sowohl Demokonto als auch diverse Weiterbildungsmaßnahmen anbietet.

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