Forex Spezial

Lesenswert 8 Kw 2014

77 Tote und S&P meldet sich zu Wort…

phpdt5mgmbildschirmfoto_2014-02-21_um_19.01.48Es gibt Dinge, die mir einfach die Sprache verschlagen. Mindestens 77 Tote und mehrere hundert Verletzte – die Nachrichten sind voll mit Bildern und Berichten von schrecklichen Taten des ukrainischen Militärs gegen die Zivilbevölkerung und das Einzige was die Ratingagentur interessiert, ist die Herabstufung des Kreditwürdigkeit des Landes, noch bevor dieses überhaupt um seine Gefallenen trauern konnte. Ob das nun so wichtig war, die Bonität noch am Freitag von CCC+ auf CCC- herabzusetzen ? Ich weiss es wirklich nicht. Den ganzen Artikel gibt es hier:„Ratingagentur schlägt Alarm – S&P sieht Ukraine auf Pleite zusteuern“

Facebook Deal: Geld verliert rasant an Wert

Ein Artikel, der sich thematisch sehr gut ins aktuelle Zeitgeschehen einfügen lässt, ist der Text auf start-trading.de zum Thema „Whatsappkauf von Facebook“. Der Autor schreibt ganz bewusst die wahnsinnige Summe, welche Facebook für den Kurznachrichtendienst ausgegeben hat, aus. Das Ergebnis: eine Zahl mit 9 Nullen. Ganze 19.000.000.000 Dollar hat der Anbieter des socialen Netzwerks Facebook für WhatsApp ausgegeben und zu Recht fragt man / der Autor sich, ob solche Summen überhaupt gerechtfertigt sind. Auch bei den anderen Deals wie dem Microsoftkauf von Skype für 8,5 Milliarden Dollar kann einem Angst und Bange werden. Ist der Benutzerstamm solcher Dienstleister tatsächlich so viel Wert oder werden tatsächlich die versendeten Daten der Nutzer ausgewertet und für eigene Zwecke missbraucht?

DAX-Betrachtung: Bleibt alles anders

Während viele Autoren in den letzten Wochen und Tagen zu dem Schluß gekommen sind, dass der deutsche Aktienmarkt deutlich überhitzt und überbewertet ist, kommt der Autor des Artikels :“ DAX-Betrachtung: Bleibt alles anders“ zu einem ganz anderen Schluss. Zitat:“Die Kursanstiege seit 2011, das wissen wir, beruhen vor allem auf der expansiven Geldpolitik der Notenbanken. Der Markt agiert nicht gegen die Notenbank. Da die Unternehmensgewinne weniger stark gestiegen sind, sind vor allem die Bewertungen der Unternehmen gestiegen. Das war auch möglich aufgrund deren verbesserter Perspektiven. Somit müsste es zu weiteren Kursanstiegen kommen, sofern die oben genannten Gründe auch in diesem Jahr überwiegend fortbestehen.“ Der Ansicht des Autors nach, gibt es aktuell keine Anzeichen für eine Übertreibung, sodass es zu weiteren Kursgewinnen kommen könne, solange die FED nicht überraschend ihren Kurs ändern würde.

Beitragsbild: Der Maidan vor und nach den Protesten (Foto: dpa)

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Christian Habeck

Christian Habeck beschäftigt sich seit mehreren Jahren mit diversen Finanzprodukten. Im Tagesgeschäft widmet er sich dem Forex-Handel, wohingegen Aktien mittelfristig im Swing-Trading mit Hilfe des Ichimoku Kinko Hyo getradet werden. Seit neuestem gehören auch Binäre Optionen zu seinem Spezialgebiet.
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