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Wie können Privatanleger vom steigenden Ölpreis profitieren?

Öl an der Börse kaufen – wie Anleger mit dem schwarzen Gold handeln können

Rohöl gilt als Motor der Wirtschaft. Der Rohstoff wird dabei nicht nur als Energieträger verwendet, sondern beispielsweise in Plastik umgewandelt. Auch für Anleger kann Öl ein rentables Investment darstellen. Doch wie kann in das schwarze Gold investiert werden?

In welcher Form soll das Öl gekauft werden?

Um Öl an der Börse kaufen zu können, müssen Trader den Rohstoff nicht physisch erwerben. Zu groß wäre der logistische Aufwand. Der Handel mit Öl läuft daher über Wertpapiere und insbesondere Finanzderivate ab. Die Futures-Märkte bieten zahlreiche Möglichkeiten, um an den Kursentwicklungen von Öl zu partizipieren. Das schwarze Gold kann außerdem über CFDs getradet werden. Anlegern ist es dabei erlaubt, sowohl auf steigende als auch auf sinkende Kurse des Rohstoffs zu setzen. Das ist gerade vor dem Hintergrund des recht volatilen Kurses von Öl sehr interessant.

Trader können zudem passiv mit Öl handeln. Anstatt Öl an der Börse zu kaufen, werden dann etwa Aktien von Ölförderunternehmen erworben. Auch einige Fonds haben sich speziell auf das schwarze Gold fokussiert. Darüber hinaus können Ölderivate wie Benzin, Diesel oder Heizöl gehandelt werden.

Öl an der Börse kaufen: das sollten Anleger beachten

Der Rohstoffhandel an sich bietet einige zentrale Vorteile. So kann Öl beispielsweise nie komplett an Wert verlieren. Beim Aktienhandel ist hingegen der Totalverlust – zumindest in der Theorie – möglich. Zudem werden wichtige Rohstoffe wie Gold, Silber oder Öl täglich millionenfach gehandelt. Der Markt ist also sehr liquide. Viele Broker ermöglichen ihren Trader daher, Öl an der Börse zu kaufen.

Der Handel mit Rohstoffen unterliegt aber selbstverständlich einem gewissen Risiko. Die Ölpreisentwicklung ist von verschiedensten Faktoren abhängig, die Anleger alle im Blick haben sollten. Besonders die aktuelle Weltwirtschaftslage spielt eine zentrale Rolle bei der Kursbildung. Aber auch politische Krisen in Ölförderstaaten, insbesondere im Nahen Osten und Russland, lassen die Preise rasant in die Höhe schnellen. Ebenfalls beachtet werden müssen saisonale Effekte. Zu bestimmten Jahreszeiten ist die Nachfrage nach Öl deutlich höher als während des restlichen Jahres.

Risikomanagement beim Öl-Trading

In den vorherigen Abschnitten ist deutlich geworden, dass sich der Ölpreis recht volatil entwickelt. Anleger sollten daher beim Trading mit Öl auf ein adäquates Risikomanagement achten. So empfiehlt es sich etwa, Limits zu setzen. Auch Gewinnmitnahmen ab einer bestimmten Kurssteigerung können sinnvoll sein. Zudem sollten die einzelnen Positionen kontinuierlich überprüft werden. Es gilt, die aktuelle Nachrichtenlage stets im Blick zu haben.

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Christian Habeck

Christian Habeck beschäftigt sich seit mehreren Jahren mit diversen Finanzprodukten. Im Tagesgeschäft widmet er sich dem Forex-Handel, wohingegen Aktien mittelfristig im Swing-Trading mit Hilfe des Ichimoku Kinko Hyo getradet werden. Seit neuestem gehören auch Binäre Optionen zu seinem Spezialgebiet.
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